Die AI-Native Enterprise aufbauen: Eine kulturelle und operative Transformation von innen

Wie Unternehmen KI nicht nur einführen, sondern Kultur, Governance und Arbeitsweisen ganzheitlich zu AI-nativen Organisationen transformieren.
von
Andreas Imthurn

In allen Branchen ist Künstliche Intelligenz längst kein experimentelles Werkzeug mehr oder ein Wettbewerbsvorteil, der nur wenigen vorbehalten ist. Sie ist zum Rückgrat strategischer und operativer Entscheidungen geworden. Dennoch kämpfen viele Unternehmen damit, über Pilotprojekte hinauszugehen. Die Herausforderung ist nicht primär technologisch – sie ist grundlegend organisatorisch. KI im Unternehmen zu verankern erfordert ein Umdenken in Arbeitsabläufen, Entscheidungsrechten und Verantwortungsstrukturen. Es handelt sich um eine Transformation der gesamten Unternehmensorganisation von innen heraus.

Bei unserem kommenden Roundtable in Davos 2026, „Building the AI-Native Enterprise – Eine kulturelle und operative Transformation von innen“, werden Führungskräfte aus Industrie, Finanzwesen und Dienstleistungssektor zusammenkommen, um zu diskutieren, wie Organisationen bis 2030 zu echten AI-nativen Unternehmen werden können. Das sind Unternehmen, in denen Technologie, Kultur und Governance Hand in Hand gehen und Systeme entstehen, die adaptiv, widerstandsfähig und in der Lage sind, kontinuierlich aus neuen Daten zu lernen.

Eine zentrale Herausforderung besteht darin, KI über Pilotprojekte hinaus in den Arbeitsalltag zu integrieren. Viele Unternehmen haben erste Erfolge mit KI gezeigt, doch die Umsetzung in den täglichen Betrieb stockt häufig. Führungskräfte müssen eine Kultur fördern, in der KI nicht als bloßes Werkzeug, sondern als integraler Bestandteil der Entscheidungsfindung verstanden wird. Mitarbeitende müssen erleben, dass KI ihre Arbeit unterstützt und ergänzt, anstatt sie zu ersetzen. Change-Management, abteilungsübergreifende Schulungen und klare Anreize sind entscheidend, um Widerstände zu überwinden und Vertrauen in KI-Systeme aufzubauen.

Governance- und Betriebsmodelle sind ebenso kritisch. Kontinuierliches Lernen erfordert Feedbackschleifen, transparente Verantwortlichkeiten und Entscheidungsrechte, die Autonomie und Aufsicht in Einklang bringen. Ohne Strukturen, die KI in den täglichen Betrieb integrieren, besteht die Gefahr, dass KI isoliert, untergenutzt oder falsch angewendet wird. Durch die Gestaltung AI-nativer Arbeitsabläufe können Unternehmen eine Umgebung schaffen, in der Algorithmen Entscheidungen unterstützen, menschliches Urteilsvermögen jedoch zentral bleibt.

Auch Rollen und Zusammenarbeit verändern sich. KI beeinflusst nicht nur Aufgaben, sondern gesamte Entscheidungsketten. Teams müssen abteilungsübergreifend enger zusammenarbeiten und Fachwissen mit technischen Insights verbinden. Frühe KI-Anwender aus Produktion, Finanzwesen und Dienstleistungen zeigen, dass übertragbare Erkenntnisse existieren: agile, funktionsübergreifende Teams, integrierte Datenplattformen und eine Führung, die KI aktiv vorlebt, beschleunigen Transformation und sichern langfristigen Wert.

Bis 2030 wird ein AI-natives Unternehmen eines sein, in dem Technologie, Prozesse und Kultur untrennbar miteinander verbunden sind. Betriebsmodelle passen sich in Echtzeit an, Führungskräfte treffen Entscheidungen auf Basis von prädiktiven Analysen und Mitarbeitende werden befähigt, Innovationen durch KI-gestützte Erkenntnisse voranzutreiben. Wettbewerbsvorteile entstehen weniger durch die Algorithmen selbst, sondern durch die Fähigkeit eines Unternehmens, KI in seine operative und kulturelle Struktur zu integrieren.

Das Handeln ist dringend. KI-getriebene Produktivitätserwartungen steigen, regulatorische Anforderungen werden strenger und Talentstrukturen hinken den neuen Arbeitsabläufen hinterher. Den Weg zum AI-nativen Unternehmen zu gestalten, ist nicht optional – es ist der Schlüssel, um in einer sich rasant wandelnden Landschaft wettbewerbsfähig zu bleiben. Unser Roundtable in Davos wird diese Dimensionen beleuchten und Führungskräften helfen, zu verstehen, wie Unternehmen von innen heraus umgestaltet werden müssen, um nachhaltiges, KI-getriebenes Wachstum zu erreichen.

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Bei unserem kommenden Roundtable in Davos 2026, „Building the AI-Native Enterprise – Eine kulturelle und operative Transformation von innen“, werden Führungskräfte aus Industrie, Finanzwesen und Dienstleistungssektor zusammenkommen, um zu diskutieren, wie Organisationen bis 2030 zu echten AI-nativen Unternehmen werden können. Das sind Unternehmen, in denen Technologie, Kultur und Governance Hand in Hand gehen und Systeme entstehen, die adaptiv, widerstandsfähig und in der Lage sind, kontinuierlich aus neuen Daten zu lernen.

Eine zentrale Herausforderung besteht darin, KI über Pilotprojekte hinaus in den Arbeitsalltag zu integrieren. Viele Unternehmen haben erste Erfolge mit KI gezeigt, doch die Umsetzung in den täglichen Betrieb stockt häufig. Führungskräfte müssen eine Kultur fördern, in der KI nicht als bloßes Werkzeug, sondern als integraler Bestandteil der Entscheidungsfindung verstanden wird. Mitarbeitende müssen erleben, dass KI ihre Arbeit unterstützt und ergänzt, anstatt sie zu ersetzen. Change-Management, abteilungsübergreifende Schulungen und klare Anreize sind entscheidend, um Widerstände zu überwinden und Vertrauen in KI-Systeme aufzubauen.

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